Mit „Drum-Buffer-Rope“ zur Engpassoptimierung

Die optimale Ausnutzung von Engpässen ist ein zentraler Hebel zur Optimierung der gesamten Produktion. „Drum-Buffer-Rope“ ist dabei ein interessantes Konzept, um innerhalb der Produktionsplanung die bestmögliche Nutzung von einem oder mehreren Engpässe sicher zu stellen. Mit diesem Konzept stellen Sie sicher, dass möglichst keine Probleme am Engpass entstehen, und steigern so den Output der gesamten Fertigung.

Innerhalb des Konzepts, werden die Engpässe als „Drums“ bezeichnet. Sie geben wie eine „Trommel“ den Takt der Fertigung vor und kontrollieren so das Tempo der gesamten Produktion. Der Output am Engpass definiert schlussendlich den maximal möglichen Output der Fertigung. Auf Grund von Schwankungen innerhalb des Produktionsmixes, kann es auch zu „wandernden Engpässen“ kommen, die Komplexität steigt hier weiter.

Im Rahmen der Umsetzung werden alle vorgelagerten Arbeitsschritte über ein „Seil“ („Rope“) mit der Engpassanlage verbunden. Diese arbeiten dann im Takt des Engpasses.

Durch Anpassung der Prozesse und Fokus auf die optimale Auslastung der Engpässe wird über Puffer („Buffer“) sicher gestellt, das zu jeder Zeit Material und sonstige benötigte Ressourcen am Engpass verfügbar sind. Dadurch wird der Durchsatz an der Engpassstelle maximiert und die Auslastung steigt. Materialien sollen so schnell wie möglich durch die Produktion fließen, und vor dem Engpass zur Verfügung stehen.

Bei der Einführung von „Drum-Buffer-Rope“ ist es wichtig, nicht nur den Engpass rasch zu identifizieren, sondern auch Probleme schnell und zeitnah zu erkennen. Dabei helfen moderne APS-Systeme, aber auch die Kommunikation innerhalb der Prozesse ist von zentraler Bedeutung.