Forecasting: Von der Prognose zum Wettbewerbsvorteil

Der erste Schritt zur Optimierung des Forecasting-Prozesses ist die Analyse der notwendigen Informationen: Welche Daten sind nötig, um über die möglichst korrekte Nachfrageprognose, das Risiko in anderen Teilen der Wertschöpfungskette, wie zum Beispiel Produktion und Einkauf zu minimieren und somit auch das betriebswirtschaftlich optimale Ergebnis zu erreichen?

Viele prinzipielle Entscheidungen für das Thema „Forecasting“ haben mit der Produktionsart des Unternehmens zu tun: Der Prozess unterscheidet sich beispielsweise bei einer auftragsneutralen, lagerbezogenen Produktion („Make-To-Stock“), sehr von einem, auf einzelne Kundenaufträge bezogenen, („Engineer-to-Order“) Fertigungsprozess.

Auf Basis einer Analyse der Planungsprozesse , werden die Grundfragen und Bedürfnisse eines optimalen Forecast Prozesses beantwortet:

  • Forecast-Horizont: Wie viele Monate müssen durch den Forecast abgebildet werden, um Prozessstabilität sicher zu stellen?
  • Forecast Level: Auf welchem Datenniveau und in welcher Detaillierung soll der Forecast erstellt werden?
  • Forecast Tools: Wie weit kann man den Forecast Prozess automatisieren? Welche IT-Tools kommen zum Einsatz?

Dies sind nur einige Fragen, mit dem sich das Unternehmen in der Analysephase eines Forecast Projekts beschäftigen muss. Der wesentliche Vorteil ist, dass man mit einer ordentlich durchgeführten Analyse eine Basis für die Einführung eines Forecast Prozesses schafft, der im weiteren einen klaren Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen darstellt und langfristig zu Mehrwert führt.